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Bastilkarton

Die Welt eines kreativen Booknerds

Immer wieder erreichen mich Nachrichten, in denen ich gefragt werde, wie, wann und wo man am besten mit einem Bullet Journal beginnen sollte. Es fällt mir immer schwer, pauschalisierte Antworten zu geben, da das Bullet Journal eine ganz persönliche Angelegenheit ist. Und genau das macht ja den Reiz eines Bullet Journals aus: das man unbegrenzte Möglichkeiten hat, es keine Regeln gibt, sondern man sich alles so einteilen und gestalten kann, wie man möchte. Dass sich das Buch den persönlichen Wünschen und Ansprüchen anpasst und man immer wieder neue Skills dazulernen kann, um immer wieder neue Themen kreeiren zu können. Dieser Blogpost ist also ein Versuch, all die Frage, die mich immer wieder erreichen, zu beantworten. Ich weiß nicht, ob ich damit alles beantworten kann- doch ich hoffe, dass dieser Blogpost euch bei der groben Orientierung in diesem Thema bieten kann.

Warum lohnt sich ein Bullet Journal? Was hat es überhaupt für Vorteile?
Diese Frage habe ich bereits in der Einleitung grob umrissen. Für mich persönlich ist das tolle am Bullet Journaling, dass meine Möglichkeiten schier grenzenlos sind. Ich kann immer wieder neue Dinge austesten und das Buch so aufbauen, dass es zu meiner momentanen Lage passt. Als Schülerin ist es für mich sehr wichtig, genügend Platz für Hausaufgaben zu haben, sonstige Termine habe ich größtenteils nicht, da ich die meiste Zeit in der Schule verbringe. Wenn ich aber Ferien habe, brauche ich keinen Platz mehr für Hausaufgaben- und all das kann ich beim Layout meines Bullet Journals berücksichtigen. Ich liebe den Freiraum für Kreativität und das Wissen, dass Niemand sonst auf der Welt dieses Journal benutzt. Es ist immer und überall dabei, gefüllt mit Dingen, die ich liebe, weswegen ich immer gerne dort eintrage und mich nicht zwingen muss.

Welche Materialen MUSS man haben?
Im Grunde braucht man für ein Bullet Journal nicht viel. Ein Notizbuch als Grundlage, ein paar Filzstifte vielleicht oder auch einfach nur ein Fineliner- man braucht kein großes Equipment, um tolle Dinge erschaffen zu können. Es kommt natürlich auch ganz darauf an, in welche Richtung man designtechnisch geht. Ich persönlich mag das Bunte und Abwechslungsreiche und benötige dementsprechend viele verschiedene Filz- und Buntstifte. Doch bei anderen liebe ich auch minimalistische Designs, die fast mit einem einzigen schwarzen Stift auskommen und mindestens genau gut aussehen.

Welche Materialen sind deine Favoriten? Was kannst du empfehlen?
Die Stifte sind abhängig von der Papierqualität, da manches Papier zu dünn ist und die Stifte durchdrücken, was alles andere als schön aussieht. Aber hier meine Empfelungen:
Notizbuch:
Das von Leuchtturm 1917 hab ich gerne genutzt, mittlerweile benutze ich aber meines von Dingbats
und mag es sehr viel lieber, lediglich das Papier ist mir zu gelb. Das Design mit dem Wal, den Einband an sich und die Größe liebe ich aber sehr. Das vom LYX Verlag war toll, jedoch hat der Einband aus Pappe sehr gelitten bei mir. Für's nächste Schuljahr nehme ich eines vom EMF Verlag- noch habe ich es nicht ausgetestet, aber es wirkt sehr hochwertig- das Papier ist fest und blitzeblank weiß. Ich werde berichten.

Stifte:
Größte Empfehlung: Der Tombow Fudenosuke! Ob hart oder weich muss man persönlich herausfinden, ich finde den weichen aber fürs Journalen besser. Die Stifte sind ihr Geld unfassbar wert, halten lange, sind einfach super für Überschriften oder andere Verwendungen. Ansonsten schreibe ich mit einem schwarzen Frixon von Pilot oder benutze diverse billige Buntstifte oder die Tombow Dual Brush Pens- die aber sehr teuer und nicht wirklich notwendig sind.


Wie fange ich an? Muss ich irgendetwas beachten?
Eigentlich nicht, da du da machen kannst, was du willst. Ich habe aber immer eine Jahresübersicht mit Spalten für die Monate des Jahres, in denen ich erste Geburtstage eintrage. Dann folgen für jeden Monat Coverpages, ein größerer Kalender für explizitere Termine und die einzelnen Wochen, in denen ich meine Hausaufgaben für die Tage eintrage. Bei den zusätzlichen Seiten kannst du aber Pinterest nach Inspiration suchen.

Welche zusätzlichen Seiten kann ich nehmen?
Puh, also das ist das umfassendste Thema. Ich führe folgend mal einige Seiten auf, die ich immer wieder gerne nutze und die sich bei mir etabliert haben:
- Monthly/Yearly Playlist
- was mir den Monat versüßte
- Serientracker/gelesene Bücher
- Mood Tracker
- Habit Tracker
- Brain Dump
- Orte, die ich besucht habe
- Saving Goals




Wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann schreibt sie gerne in die Kommentare, falls ich irgendwann nochmal einen zweiten Teil planen sollte!

/Werbung durch Markennennung. Keine der oben genannten Firmen koorperiert mit mir- es basiert auf persönlichen Vorlieben und sagt nichts über die Qualität etwaiger anderer Produkte aus!/
Februar 09, 2020 No Kommentare

Hallo alle zusammen!

Das Bullet Journal- ein zunächst leeres Notizbuch, das nach und nach mit eigenen Ideen nach den persönlichen Vorstellung gefüllt werden kann. Man kann in sein Bullet Journal alles einfließen lassen, was einem persönlich wichtig ist.
In meinem heutigen Blogpost möchte ich euch zeigen, was ihr als Booknerd so für Seiten anlegen könnt, die euren Lesealltag erleichtern oder unterstützen. Viel Spaß beim Lesen!





Stapel ungelesener Bücher:

Bietet einen Überblick über den SuB und bietet einen stummen Appell, ihn doch mal etwas zu verkleinern :D Entweder man malt einfach die Bücher so auf die Seite und stapelt sie, oder man erstellt wieder so ein Bücherregal wie für die gelesenen Bücher (siehe unten!) - je nach dem, welches System besser für einen persönlich funktioniert und was besser zum Stil des Bullet Journals passt. Ich habe mich in meinem neuen Bullet Journal für eine etwas verspieltere Variante entschieden mit Hocker, Regalbrettern und einer Pflanze. Vielleicht noch ein paar Funkos dazumalen? Oder es so aufbauen wie eure Bücherorganisation zu Hause? Die Möglichkeiten sind grenzenlos!



Book Review:

Es geht in die Richtung eines Book Journals. Eine Standardseite, die nicht nur einen schnellen Überblick über die Grundinformationen eines Buches gibt (Titel, Autor, Verlag, Genre, etc.), sondern auch über die eigene Bewertung und Meinung, Gedanken, die man unbedingt behalten möchte, Zitate, die man niemals vergessen möchte etc.



Reading Tracker:

Diese Idee habe ich ursprünglich von der lieben Paula.  Prinzipiell ist es einfach ein Diagramm, bei der auf der x-Achse (die untere, waagerechte) die Tage des Monats eingetragen werden, auf der y-Achse (die nach oben, senkrecht) befinden sich die gelesenen Seiten. Dort könnt ihr natürlich anpassen, in welchem Rahmen ihr lest, das heißt welcher Wert der höchste bei euch sein soll und wie groß dementsprechend die Seitenanzahl pro Kästchen ist. Einfach pro Tag die Seitenanzahl markieren und nach und nach die einzelnen Punkte miteinander verbinden- am Ende des Monats hast du eine wundervolle Übersicht, wie viel du gelesen hast!





Habit Tracker:

Der Habit Tracker, bedeutet auf Hochdeutsch sinngemäß soetwas wie "Aufgaben-Tracker" bietet euch die Möglichkeit, alle möglichen Aufgaben zu tracken, die ihr tagtäglich bewältigen wollt. Ich persönlich habe auch in meinem Habit Tracker einen Punkt namens "Buch gelesen", einfach um mich selbst dazu aufzufordern, täglich zu lesen. Andererseits ist dies aber auch immer ein guter Indikator, wie viel Freizeit ich hatte, es ist eine Art Selfcare Ding.
Ihr könnt euren Habit Tracker natürlich auch nur aufs Lesen beschränken - wenn ihr euch zum Beispiel jeden Tag ein buchspezifisches Ziel setzt. Mir würden da spontan folgende Ideen einfallen (gerade auch für Bookstagrammer/Buchblogger):

  • Mindestens 20 Seiten gelesen
  • Ein schönes Zitat gefunden
  • einen Blogpost geschrieben/hochgeladen
  • Fotos für Bookstagram gemacht/Foto hochgeladen
  • ein bisschen Liebe in der Bookstagram-Community verteilt
  • ein Buch beendet (dort ist dann nicht das Ziel, es täglich zu schaffen, sondern einfach ein Überblick)
  • ein Buch gekauft/kein Buch gekauft (je nach dem, ob ihr euch ein Kaufverbot auferlegt habt)
  • das Handy war während des Lesens ausgeschaltet
  • Buch überall dabei gehabt (um mehr lesen zu können :D)



Bücherregal für gelesene Bücher:

So einfach wie effektiv: Einfach ein Bücherregal malen mit ganz vielen leeren Büchern und sukzessive die Bücher dort hineinschreiben, die man gelesen hat. Dann noch ausmalen für eine schönere Optik. Man kann es auch auf den Regalbrettern nach Genre/Reihen sortieren, die Möglichkeiten sind mal wieder grenzenlos.




Lesemonat:

Um über jeden Monat Bescheid zu wissen, welche Bücher ich gelesen habe, habe ich zwei Tracker: einen kleinen neben meiner Monatsübersicht und eine Doppelseite, auf der ich die Buchcover mit einer kleinen Bewertung daneben aufmale.



Diverse weitere Ideen:

All das kann man natürlich noch mehr ausweiten. So fallen mir spontan noch folgende Seiten ein, die oftmals zu Listen "ausarten" könnten:

  • Wunschliste
  • 19 für 2019 (oder dann eben 20 für 2020)
  • Lieblingsbücher/Genrelieblinge
  • Genre-Übersicht (beispielsweise mit allen Büchern, die man daraus bereits gelesen hat)
  • Inspirierende Blogs/Bookstagrammaccounts
  • Ein Ort für Fotos mit Autoren 
  • Ausgeliehene Bücher und deren Rückgabefrist
  • Lieblingszitate
  • Inspirierende Charaktere/Charaktere, die einem ähneln
Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Beitrag etwas inspirieren konnte! Solltet ihr eine der Ideen ausprobieren, würde es mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mir ein Foto davon schicken würdet!

Bis zum nächsten Post!
Eure Ilka


*Unbezahlte Werbung
Juli 26, 2019 4 Kommentare
Hallo alle zusammen!😊

Wie ihr vielleicht wisst, führe ich auch ein Bullet Journal. Seit nun mehr 2 Jahren bin ich akribisch dabei, ein leeres Notizbuch nach und nach mit meinen Ideen zu füllen und nach meinen eigenen Wünschen zu gestalten. Ich kann dabei meiner Kreativität einfach freien Lauf lassen, alles so gestalten, wie ich es brauche. Und gleichzeitig ist es fast ein Stück Heimat. Es ist bunt, es steckt so viel Zeit und Liebe von mir drin und ist einfach immer und überall dabei. Es ist zwar wahnsinnig aufwendig und verbraucht so unfassbar viel Zeit, doch ich finde, es lohnt sich einfach, denn ich persönlich komme mit meiner eigenen Aufteilung einfach soo viel besser klar.

Und wie ihr vielleicht auch wisst (wenn ihr mir beispielsweise bei Instagram folgt) sind meine Monatsthemen immer an Buchreihen oder tolle Serien angelehnt, um es noch persönlicher zu gestalten. Und als ich ein Fandom für den Mai gesucht habe, musste ich nicht lange überlegen: ACOTAR musste es sein, das war ganz klar!

Woraus besteht ein Monat in meinem Bullet Journal?
Ich bin tatsächlich kein Mensch, der besonders viele zusätzliche Tracker in seinem Bullet Journal Monat einbaut. Grundsätzlich besteht er immer aus:

  • Einem Deckblatt (und evt. einer 2. Seite daneben für Zitate oder ähnliches. Ist stets davon abhängig, ob die Wochenübersichten des vorherigen Monats mit einer einzelnen oder einer Doppelseite enden)
  • Einer Monatsübersicht
  • Die einzelnen Wochenübersichten
  • Habit Tracker

Deckblatt:
Meistens orientiere ich mich bei Buchreihen an dem Buchcover. Die meisten Reihen haben ja auch stets mindestens ein Element, dass sich durchgängig durch alle Cover der Bände zieht. Bei Acotar habe ich mich für den ersten Teil entschieden, da es 1. am einfachsten abzuzeichnen war und 2. der einzige Teil ist, den ich bisher gelesen habe (Ich spar mir die anderen noch🙈)

Erstmal habe ich natürlich alles mit einem Bleistift vorgezeichnet, dann mit einem 1 mm Fineliner nachgezogen und mit Buntstiften ausgemalt.



Monatsübersicht:
Die Monatsübersicht habe ich eigentlich immer gleich aufgeteilt. Die Trennstreifen haben immer das gleiche Muster, nur die Farbe wechselt. Ich habe mich in diesem Monat für die Akzentfarbe lila entschieden, da es für mich perfekt zum Night Court passt. Auch wieder alles mit Bleistift vorgezeichnet, die Wochentage oben drüber mit dem harten Fudenosuke von Tombow in schwarz geschrieben. Unten links die Zitate sind auch mit einem harten Fudenosuke geschrieben, jedoch in bunt. Oben links befindet sich einmal mein Instagram Tracker, darunter dann der Bücher Tracker, der einen kurzen Überblick über alle gelesene Bücher des Monats bietet.



Wochenübersicht:

Die Wochenübersicht ist nicht sonderlich aufregend. Die Wochentage sind mit einem schwarzen Fudenosuke geschrieben (diesmal in weich), das Datum in klein darunter mit einem schwarzen Fineliner. Noch schnell mit einem Brushpen über das Datum gemalt- und fertig!


Habit Tracker:
Ein Habit Tracker ist dafür da, tägliche Aufgaben zu tracken. Und bei diesem Habit Tracker sind die Möglichkeiten schier unbegrenzt- man kann im Grunde alles tracken, was im Alltag wichtig ist. Der Habit Tracker ist eine sehr persönliche Sache, denn jeder hat andere Dinge, die er gerne im Auge behalten möchte. Für mich funktioniert es leider nicht immer so gut, da ich nur begrenzt so konsequent bin, wirklich täglich alles abzuhaken. Was schade ist, denn eigentlich soll so ein Habit Tracker einen motivieren, mit dem Ansporn, möglichst viel Fläche ausgemalt zu haben.


Ich habe euch hier mal exemplarisch meinen Habit Tracker aus dem April abfotografiert. Es beinhaltet eben ganz persönliche Aufgaben aus allen möglichen Bereichen (also beispielsweise ob ich mindestens 3 Liter Wasser getrunken habe oder in der Fahrschule war). Entschuldigt bitte diese unfassbar stümperhaft übermalten Kategorien, aber die sind sehr persönlich und generell keine Kategorien, die alle betreffen.

Ich hoffe sehr, dass euch der Post gefallen und weitergeholfen hat!
Bis zum nächsten Mal!
Eure Ilka

*Unbezahlte Werbung
Mai 04, 2019 No Kommentare
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Ich bin Ilka - kreatives Fangirl, Bücherwurm, Filmmusikliebhaberin, Vanlife-Enthusiastin, Hobby-Fotografin und Bingewatcherin. Ein Mädchen mit der Liebe zu Wörtern, Büchern, Stiften und der Kreativität, die in uns allen steckt.
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