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Bastilkarton

Die Welt eines kreativen Booknerds

Nica Stevens hat die Angewohnheit, mich mit ihren Büchern positiv zu überraschen. Denn bei "Morgen wirst du bleiben" war ich vollkommen begeistert von der ungeahnten Tiefgründigkeit und Unkoventionalität, die sich im Laufe der Geschichte offenbarte. Auch "Midnightsong" konnte mich in einem Maße begeistern, dass ich nicht erwartet habe. Eine sommerlich leichte, lockere Liebesgeschichte, die ich wirklich empfehlen kann.





Allgemeine Informationen:

Titel: Midnightsong- Es begann in New York | Autor: Nica Stevens |Verlag: Carlsen | Genre: Liebesroman | ISBN: 978-3-551-31852-7  |Seitenanzahl: 336 | Ausgabeformat: Softcover/Paperback | Erscheinungsdatum: | Preis: 13,00 €

Inhalt:

Lynns Leben verändert sich schlagartig, als die berühmte Band "Reanimation" aufgrund einer riesengroßen Fanansammlung in dem Cafe ihrer Schwester Emily landet. Auch wenn ihr die Situation total unangenehm ist und sie sich am liebsten der Szenerie entziehen würde, kommt sie mit dem Sänger der Band, Ryle, ins Gespräch. Der Besuch im Café endet schnell, doch die Beiden können sich so schnell einfach nicht vergessen...




Meinung:

Das Buch hat mich in vielerlei Hinsicht positiv überrascht. Einerseits war ich mal wieder von dem Schreibstil von Nica Stevens begeistert. Denn sie schreibt sehr flüssig und ohne übertriebene Details, sodass man sich wirklich in die Protagonistin hineinfühlen kann, dennoch aber ohne weiteres das Buch schnell und ohne große Verzögerungen lesen kann. Besonders der Anfang hat mich überzeugt, da ich direkt mitten im Geschehen war und nicht erst meine Zeit brauchte, um mich in der Welt zurechtzufinden. Die Charaktere fühlten sich direkt ungewohnt vertraut an und die Exposition war spannend und aufregend, sodass ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht und gar nicht aufhören konnte, zu lesen. Es war nicht daran zu denken, das Buch zur Seite zur legen, und so war ich direkt im Bann dieses Buches.


Gleichzeitig hat mich der Plot mitgerissen. Das Buch konnte überzeugen auch ganz ohne übertriebenes Drama, explizite Szenen oder plakative Tiefgründigkeit. Die Geschichte beinhaltete die perfekte Balance zwischen Band- und Tourleben und Privatleben. All das wurde überzeugend vereint, es wurde zwischen gemeinsamen und "einsamen" Szenen gewechselt, wodurch der Zwispalt von Lynn zwischen den beiden Welten überzeugend zum Ausdruck gebracht wurde. Die Geschehnisse haben mich immer mal wieder überrascht und haben unerwartete Wendungen genommen, die einen zwar nicht komplett vom Hocker gehauen haben, dennoch aber dafür gesorgt haben, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Stellenweise war es mir fast schon zu viel heile Welt- auf Probleme und Sorgen ist nicht immer wirklich eingegangen worden und gerade ein Konflikt ist sehr schnell aus der Welt geräumt worden, was in der Realität vielleicht nicht ganz so einfach ist. 



Dennoch hat das dem Buch keinen Abbruch getan- ich mochte den Wohlfühlcharakter, den dieses Buch hat. Es deprimiert einen nicht, sondern hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich bin immer wieder gerne in die Handlung zurückgekehrt und fand es schade, als ich Ryle und Lynn verabschieden musste.



Was mich zu den Charakteren bringt, die mir allesamt zugesagt haben. Ryle hatte keinen übertriebenen oder provokanten Charme, war nicht arrogant oder verbittert. Seine sympathische, menschliche Art fernab der Medienpräsenz um ihn erklärten für mich, dass Lynn ihr Herz an ihn verloren hat. Es war nachvollziehbar, was sie gefühlt hat und wirkte ziemlich authentisch. Lynn hätte für meinen Geschmack noch gerne ein bisschen mehr Humor haben können, was für mich den Umgang mit den Jungs auch noch unterhaltsamer gestaltet hätte, doch ihre stille, verantwortungsvolle und zurückhaltende Art mit dieser hohen Begeisterungsfähigkeit für die Welt um sie herum und die Fotografie machten sie sympathisch und real. Ich empfand sie als relativ durchschnittlich, was im Kontrast zu Ryle, der ein normaler Mensch mit einem abnormalen Beruf war, hervorragend gepasst hat. Die Jungs, also die anderen Bandmitglieder von "Reanimation", waren meine persönlichen Favoriten aus dem Buch. Sie hatten Humor, haben gut mit Lynn, Ryle und den anderen harmoniert und konnten mich gut unterhalten. Immer wieder musste ich über ihre Wortwechsel schmunzeln, da sie mir allesamt unglaublich sympathisch waren. Ich wäre wirklich sehr interessiert daran, noch mehr Teile aus der Reihe zu lesen und mehr über die Lebens- und Liebesgeschichten der anderen zu erfahren.


Das Ende hat das Buch perfekt abgerundet. Es war zwar erwartbar aber dennoch unerwartet, was die Geschichte schön abgeschlossen hat. Man konnte die Beiden mit einem guten Gefühl verlassen und ich für meinen Teil war glücklich damit, wie Nica Stevens es gelöst hat.

Was ich zuletzt noch lobend hervorheben möchte, ist, dass Nica Stevens in ihren Büchern immer einen Bezug zu dem Titel herstellt. Oftmals geht der Zusammenhang zwischen Titel und Geschichte im Laufe anderer Bücher nicht wirklich hervor, doch bei ihr gibt es immer klare Referenzen. Dadurch finde ich es immer wieder spannend, herauszufinden, welcher Zusammenhang diesmal besteht, und der Titel erinnert mich nun immer an die Situation zwischen den Beiden, in dem der Titel das erste Mal erklärt wurde. Was wiederum dafür sorgt, dass ich mich gerne an das Buch und seine Handlung erinnere, wann immer ich es in meinem Regal stehen sehe.

Insgesamt eine wirklich schöne Geschichte für Zwischendurch. Vielleicht überzeugt es nicht mit einer unglaublichen Tiefgründigkeit, aber genau das hat das Buch für mich so perfekt gemacht. Der jugendliche, unverbrauchte Charakter, das leichte Gefühl beim Lesen und die abwechlsungsreiche Handlung haben das Buch für mich zu einem angenehmen Leseerlebnis gemacht. Sehr empfehlenswert!


Bewertung:

4,5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐☆


Herzlichen Dank an den Carlsen-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und für die Bloggerbox mit den wundervollen Goodies, die mich überraschend erreicht hat! Das Buch und die Backmischung haben mir viele tolle Lesestunden bereitet!













April 09, 2020 No Kommentare
Thriller sind normalerweise nicht ganz mein Terrain. Größtenteils fürchte ich mich tatsächlich etwas davor, da das Lesen für mich pure Entspannung ist und ich mich nicht unbedingt immer nach Nervenkitzel, Tod und Verderben sehne. Doch da mich der Soundtrack zu "Der DaVinci Code" alias "Sakrileg" verzaubern konnte und ich immer den Film schauen wollte, habe ich mich dazu entschlossen, im Voraus doch erst einmal das Buch zu lesen- und ich bin definitiv froh, es getan zu haben!

Klappentext:

Auf der Suche nach dem Da Vinci Code ...
Robert Langdon ist Symbolforscher und lehrt als Professor an der Harvard Universität in Cambridge. Als er beruflich nach Paris reist, wird er dort in einen seltsamen Fall verstrickt. Mitten in der Nacht erhält er einen Anruf, dass der Museumsdirektor des Louvre, mit dem er für diesen Abend verabredet war, ermordet wurde. Zwar bittet die Polizei Langdon um seine Unterstützung, da sich am Tatort seltsame Symbole und Zeichen befinden, allerdings ist er selbst schon mitten ins Fadenkreuz der Ermittler geraten. Zusammen mit der Verschlüsslungsexpertin Sophie Neveu entkommt er der Polizei und folgt Saunières versteckten Hinweisen, die auf eine noch viel größere Verschwörung deuten. Schon längst ist ihm nicht mehr nur die Polizei auf den Fersen ...


Meinung:

Ich habe mich beim Kauf für die Neuauflage beim One-Verlag entschieden. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht unbedingt, wo der Unterschied liegt, da der Plot nicht verändert worden ist, jedoch war ich mit meiner Ausgabe mehr als zufrieden, da sich im Mittelteil des Buches noch einige Fotos zu beschriebenen Handlungsorten befinden, die meine Vorstellungskraft unterstützt haben und das Leseerlebnis enorm erhöht haben.
Denn dass es sich um einen Thriller handelt, habe ich eher weniger gemerkt. Für mich war es vielmehr in einer fiktiven Geschichte verpacktes Wissen und die Spurensuche danach. Denn der Fall stellt sich als ziemlich knifflig und verworren heraus. Rätsel müssen gelöst werden und all das auf den Spuren von DaVinci, seinem Leben und seinem Schaffen. Immer mal wieder war im Buch die Rede von bestimmten Gemälden von ihm, die sich im Innenteil meiner Ausgabe befanden, und ich habe es geliebt, nachts mit meiner Leselampe auf das Bild zu starren und die Interpretationen aus dem Buch dort zu entdecken und nachvollziehen zu können. Ich denke, dass mir das Buch weitaus schlechter gefallen hätte, wenn mir die Bilder gefehlt hätte- mein Wissen um DaVinci wäre schlicht und ergreifend zu gering gewesen, um das gesamte Buch verstehen zu können.
Denn die Handlung war in sich sehr vielschichtig, abwechslungsreich und zeitstreckend. Durch die kurze Zeitspanne die im gesamten Buch sehr ausführlich geschildert wird, konnte man komplett in der Geschichte versinken. Stellenweise waren es mir dann fast schon zu viele Details, zu viele Rätsel und Verschachtelungen, auf die im Film dann in einigen Szenen verzichtet worden ist. Doch gleichzeitig hat es den Reiz des Buches ausgemacht- diese Raffinesse und das Wissen, was zwischen den Zeilen steckt.
Robert Landon war ein guter Ermittler, jedoch ist er für mich ziemlich in den Hintergrund gerückt. Sein Schaffen und sein Leben haben mich gar nicht so sehr interessiert- das, was um ihn herum passiert ist, war viel interessanter.
Die Themen waren unkonventionell, zumindest für mich, dennoch fand in den starken Einfluss der römisch-katholischen Kirche und ihrer Sekten sehr interessant. Der Schreibstil und der Plot haben die Spannung das ganze Buch über aufrecht erhalten, wenn auch der Plottwist am Ende für mich nicht so unerwartet gekommen ist, wie ich vielleicht erhofft hatte.

Alles in einem ein wirklich empfehlenswertes Buch. Interessant, voller Wissen, spannend, unkonventionell und ein für mich angenehmes Maß an Nervenkitzel.

Bewertung:

4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐

April 09, 2020 No Kommentare
Bianca Iosivoni konnte mich schon mit einigen ihrer Bücher überzeugen. Obwohl es chronologisch nicht richtig war, habe ich als erstes "Feeling close to you" gelesen und durfte dort Callie schon einige Male als Parkers beste Freundin erleben. Dadurch war ich sehr gespannt auf ihre und Keiths Geschichte. Zwar konnten mich die Beiden nicht so sehr überzeugen und begeistern wie Teagan und Parker, dennoch bin ich nach einigen Startschwierigkeiten zum Ende hin doch noch mit der Geschichte warm geworden.




Inhalt:
Keith und Callie verbinden viele Dinge- die wenigsten davon sind jedoch positiv. Denn die beiden sind Stiefgeschwister- doch nachdem Callies Vater gestorben ist, für dessen Tod Keith verantwortlich ist, hat dieser die Stadt verlassen und allem den Rücken gekehrt- Callie, ihrer Familie, dem Scherbenhaufen, den er hinterlassen hat und den Erinnerungen an die Geschehnisse. Callie konnte Keith all das niemals verzeihen- obwohl sie alles über die Jahre verdrängt hat und aufgrund des hohen Lernpensums ihres Medizinstudiums auch keine Zeit hatte, Gedanken an Keith zu verschwenden, sorgt er nach wie vor für ein aufregendes Kribbeln in ihrem Bauch. Denn nicht nur Callie verbringt ihren Sommer zu Hause- auch Keith kehrt nach 7 Jahren in die Stadt zurück. Doch die Vergangenheit bestimmt die Gegenwart...



Meinung:

Zu Beginn hatte ich wirklich Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Ich konnte mich nicht wirklich für Keith und Callie erwärmen. Denn als Charaktere waren sie mir in den ersten Kapitel leider beide ziemlich unsympathisch. Callie hatte einen zu stark erzwungenen Humor, war sehr verschlossen und schwer einzuschätzen. Ihre Gefühle ergaben für mich einfach keinen Sinn und sie war leider ziemlich engstirnig. Sie hat sich sehr an dem Hass gegenüber Keith festgeklammert, hatte aber gleichzeitig immer dieses Kribbeln in ihrem Bauch, was für mich einfach nicht vereinbar war, da sie darauf beharrte, die einzige zu sein, die die Lage wirklich korrekt und nicht verblendet beobachtet- was letztlich nicht der Fall war.
Keith war für meinen Geschmack zu arrogant und fast schon etwas narzisstisch. Er war sehr von sich überzeugt und hat seinen Charme auf eine provokante Art demonstriert, die mir leider missfiel. Sind die Beiden aufeinandergetroffen, gab es stellenweise Situationen, die unangenehm zu lesen oder peinlich waren.
Glücklicherweise hat sich das jedoch mit der Zeit gelegt, sodass ich nach einigen Kapiteln doch eine Bindung zu Keith und Callie aufbauen konnte.

Insgesamt waren es mir aber einfach zu viele Handlungsstränge und Probleme, die irgendwie vereinbart werden mussten, sodass meiner Ansicht nach die Authentizität etwas darunter gelitten hat. Denn dass die Beiden Stiefgeschwister sind und Gefühle füreinander empfinden, die nichts mit familiärer Liebe zu tun haben, bietet schon alleine genügend Zündstoff für ein gesamtes Buch, da sich daraus viele familiäre und gesellschaftliche Skandalmomente ergeben. Darüberhinaus war Keith aber auch noch für den Tod ihres Vaters verantwortlich, was auch wieder alleine eine ausreichende Basis für einen Roman gewesen wäre. Zusätzlich hat sie ihm aber auch bis heute nicht verziehen und hat ihn 7 Jahre lang nicht gesehen- auch das wäre wieder alleine genug gewesen. Doch all diese Handlungsstränge und noch ein paar kleinere Nebenstränge wurden in diesem Buch vereint, sodass es stellenweise schwierig war, den Überblick zu behalten und sich vollkommen in die Situation hineinfühlen zu können.
Ich habe mich einfach lange Zeit gefragt, wie Bianca Iosivoni das alles überzeugend beenden und vereinen möchte- doch letztlich war ich positiv überrascht von der Lösung. Das Ende war nicht direkt zu erwarten und hat meiner Ansicht nach das Buch passend abgeschlossen. Es hat mich zufriedengestellt- was ich lange Zeit wirklich nicht mehr erwartet hatte.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es war anschaulich beschrieben, dennoch flüssig zu lesen. Als Leser war man das gesamte Buch über von Callies subjektiver Ansicht der Dinge abhängig, da es keine Perspektivwechsel gab- was für mich den Reiz dieses Buches ausmachte. Denn so hatte man als Leser die Möglichkeit, zwischen den Zeilen Hinweise und Informationen zu sammeln und sich fernab von Callies stellenweise ziemlich irrationalen Sichtweise ein eigenes Bild zu schaffen. Denn einige Dinge hat sie im Strudel ihrer Emotionen schlicht und ergreifend übersehen oder fehlinterpretiert- ihre hohe Emotionalität und Ehrlichkeit, besonders zum Ende hin, gaben einem die Möglichkeit, etwas objektiver auf Keith und die Geschehnisse zu blicken. Dadurch stiegen auch die Sympathien für Keith und Callie.



Denn da mir die Beiden zu Beginn nicht gefielen, konnte mich ihre Entwicklung sehr überzeugen. Callie wurde im Laufe des Buches immer ehrlicher und ernster, was mir in der Hinsicht gefallen hat, dass sie nicht mehr versuchte, krampfhaft lustig zu sein. Sie hat Dinge analysiert und in Beziehung zueinander gestellte und hat sich mehr und mehr von ihrer Engstirnigkeit befreit- sie wurde objektiver und freier, da sie stellenweise wirklich in sich selbst gefangen. Sie machte Zugeständisse und zeigte Schwächen, wurde einfach immer authentisch.
Bei Keith habe ich eine ähnliche Beobachtung gemacht. Er entfernte sich von seiner Arroganz und den ständigen Provokationen und wurde offener, ehrlicher und fürsorglicher, womit er immer mehr zum perfekten Gegenstück von Callie wurde. Es gab einige wirkliche schöne und tiefgreifende Momente zwischen den Beiden, die mich gerade zum Ende hin mehr und mehr berühren konnten.

Die Geschichte war an sich voller Schmerz, doch das Buch hat einen nicht heruntergezogen, und genau das habe ich daran gemocht. Denn viele Geschichten mit schweren Themen können sehr deprimierend sein- "Finding back to us" hat einen den Schmerz vor Augen geführt und er war omnipräsent, er erklärte aber Callies verworrene Gefühlslage unglaublich gut und machte die Liebe zu Keith bittersüß, ohne einen traurig zu machen. Dementsprechend war das Buch sehr hoffnungsvoll und gab einem ein gutes Gefühl- es gibt immer noch schöne Momente im Leben, auch wenn die Zeit vielleicht nicht alle Wunden heilt, wie Callie irgendwann sagte.

Lobend hervorheben möchte ich zum Schluss noch die Nebencharaktere. Stella, Keiths Mutter und folglich Callies Stiefmutter hat ihre Mutterrolle sehr überzeugend übernommen, war verständnis- und liebevoll, gleichzeitig aber auch sehr vernünftig. Callies kleine Schwester Holly fand ich stellenweise zwar etwas anstrengend, dennoch war ihre temperamentvolle Art sehr erfrischend im Gegensatz zu Callie, die verhältnismäßig ernst ist. Parker, Callies bester Freund und Hauptcharakter aus "Feeling close to you" ist und bleibt einfach mein Lieblingscharakter aus den beiden Büchern- er hat einfach dieses gewisse Etwas an sich, was Keith meiner Meinung nach etwas gefehlt hat. Sein Humor und sein ganzes Auftreten hat für mich einige Stellen des Buches enorm aufgewertet. Zu guter Letzt sollte jedoch auch Braden nicht unerwähnt bleiben- er ist Polizist und spielt immer mal wieder eine Rolle. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass sie ihr Herz an ihn verliert- denn er hatte ähnlich wie Parker dieses Gewisse etwas, diesen authentischen Charme ohne Arroganz.



Alles in einem ist das Buch also durchaus empfehlenswert. Eine bittersüße Liebesgeschichte mit einer schwierigen Thematik, die jedoch so gut behandelt worden ist, dass sie einen nicht herunterzieht. Gleichzeitig waren es jedoch zu viele Handlungsstränge, sodass es schwierig wurde, sich auf die Charaktere und ihre gemeinsame Geschichte vollkommen einzulassen.

Bewertung:

3,5 von 5 Sternen

Herzlichen Dank an den LYX Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
April 03, 2020 No Kommentare

Bianca Iosiovoni konnte mich bereits durch die "First-Reihe" von sich überzeugen und hat mich mit ihrem Schreibstil und ihren Geschichten begeistern können. Dementsprechend klar war für mich, dass ich "Feeling close to you" lesen musste und habe dem Buch lange entgegengefiebert, wodurch ich gewisse Erwartungen an dieses Buch hatte. Und ihre Geschichte hat meine Erwartungen vollends erfüllt, wenn nicht sogar noch übertroffen.
 Ich habe dieses Buch mitten in der Nacht beendet, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte und spürte danach das Gefühl dieser unendlichen Leere, das einen beschleicht, wenn man ein wunderbares Buch beendet hat und man einfach nur noch zurück in die Handlung möchte, um noch mehr Zeit in der Szenerie zu verbringen. 






Inhalt:

Parker ist einer der bekanntesten Streamer und hat sich über die Jahre eine große Community voller von ihm begeisterten Gamern aufgebaut. Er ist erfolgreich und gut in dem, was er tut. Dementsprechend erschrocken war er, als ein Spieler namens "TRGame" ihn eines nachts vor den Augen von Tausenden Zuschauern in Guild Wars mehrere Male komplett fertig gemacht hat. Parker, ganz erhitzt und aufgebracht von den Niederlagen, möchte herausfinden, welcher Gamer sich hinter diesem Namen versteckt und stellt ihn zur Rede. Doch schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei um ein Mädchen handelt. Dass es sich dabei um Teagan handelt- das Mädchen, das schon bald sein Herz nicht nur in einem Spiel höher schlagen lassen wird...




Meinung:

Zugegebenermaßen stand ich der Thematik des Gamings zu Beginn der Geschichte skeptisch gegenüber. Ich wusste nicht, was genau mich erwartet, da eine solche Thematik tatsächlich schnell nach hinten losgehen kann- es wirkt schnell so, als sei es zu sehr gewollt, ein Buch zu schreiben, dass den Zeitgeist beinhaltet und auf angesagte Themen anspricht, einfach nur der Aktualität wegen. Doch ich persönlich empfand die Thematik als gut recherchiert- ich hätte nie gedacht, dass mich Gaming in einem Buch so abholen könnte. Es war unkonventionell und spannend, die Spiele, von denen ich vorher noch nichts gehört hatte, haben mich mitgerissen und voller Spannung habe ich verfolgt, wie Teagan und Parker sich gegenseitig fertig machen. 

Außerdem war ich unglaublich dankbar darüber, mal eine thematische Abwechslung zu genießen. Das Buch war nicht klischeehaft, sondern einfach mal anders- Teagan ist nicht das typische Vorstadtmädchen, das bald Literatur auf einer pittoresken Universität studieren wird, sondern jemand, der mit beiden Beinen im Leben steht. Sie ist selbstständig und kümmert sich um ihre Dinge. Sie weiß, was sie will und hält mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Sie ist selbstbewusst und hat Humor- alles Eigenschaften, die mir an ihr wirklich gut gefallen haben. Sie hat sich nicht schnell von anderen Menschen beeinflussen lassen und war nicht naiv, sondern hat den Tatsachen ins Auge gesehen, ohne sie zu beschönigen. Und eine solche Charakterin war eine willkommene Abwechslung. Zwar war sie mir auf den ersten Seiten für meinen Geschmack etwas zu rebellisch und zu direkt, sodass ich etwas abgeschreckt von ihr war, doch mit der Zeit konnte sich mich vollends von sich überzeugen.



Parker war der perfekte männliche Gegenpart dazu und hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Er war mir von Anfang an sympatisch- ich kann nicht genau sagen, woran es lag, aber er strahlte eine angenehme Portion Selbstsicherheit aus und hatte einfach dieses gewisse Etwas, das man manchmal nicht in Worte fassen kann. Er hat einen tollen Witz, eine grandiose Ausstrahlung, ist fürsorglich und herzensgut. Er schleppt einiges mit sich herum, lässt sich jedoch nicht unterkriegen, sondern ist weiterhin so fröhlich und aufgeweckt, dass es einfach Spaß gemacht hat, Dinge über ihn und sein Leben zu lesen. Auch seine Mitbewohner in der WG und seine beste Freundin Callie, die Hauptcharakterin von "Finding back to us" ist, haben wunderbar mit ihm harmoniert und ihn zu einem noch tolleren Protagonisten gemacht.

Ich habe die Konversationen zwischen Teagan und ihm immer gerne verfolgt.
Am Ende einiger Kapitel gibt es nämlich immer wieder Passagen, in denen Chatverläufe zwischen Teagan und Parker eingebunden werden. Im Allgemeinen bin ich ein Fan davon, in Büchern Chatverläufe zu verfolgen- die Seiten fliegen dabei nur so dahin und für mich persönlich erhöht es immer den Authentizitätsgrad, sofern es gut gemacht ist. Es gibt einem das Gefühl, etwas Persönliches von den Protagonisten in den Händen zu halten und live dabei zu sein. Und da die Beiden einen guten Humor haben und wunderbar harmonieren, war es immer eine große Freude, zu lesen, wie sie miteinander schreiben.



Der Plot an sich hat mir auch gut gefallen. Ihr erstes 
Zusammentreffen war zwar nicht ganz, wie ich es mir  erwünscht hatte, da es mich persönlich nicht ganz abgeholt und es sich etwas unauthentisch angefühlt hat, dennoch steigert es die Sympatien für Parker auf jeden Fall. Die Momente zwischen den Beiden waren einfach toll- es fühlte sich  im Großen und Ganzen echt an und nicht so dick aufgetragen. Die Handlung war nicht zu stark sexualisiert, die Beziehung der Beiden basierte auf viel tiefgreifenderen Dingen. Auch das Ende konnte sich dort einreihen- es war nicht idealisiert, sondern auf eine angenehme Art und Weise realistisch. 

An einer Stelle hatte ich kurz die Sorge, dass Parker ein Verhalten einschlägt, dass mir nicht gefällt. Denn dann wäre sein Verhalten nicht nachvollziehbar gewesen- glücklicherweise hat sich dieser Moment der Sorge aber schnell gelegt, da er es doch anders erklärt und somit für mich verständlicher und nachvollziehbarer gemacht hat. Der Rucksack, den er mit sich herumschleppt, ist schwer- und der Grund dafür ist gut eingebunden worden, ohne es zu stark in den Mittelpunkt zu rücken oder zu leichtfertig und übereilt darüber hinweg zu gehen. 


Fazit:

Alles in einem hat mich "Feeling close to you" begeistert. Das Buch triefte nicht vor Kitsch und Klischees, sondern überzeugte mit seinem klaren und authentischen Plot, den interessanten Thematiken und dem wunderbaren Zusammenspiel der Protagonisten. Besonders für Fans von "Cinder&Ella" geeignet, denn die Geschichte hat mich in so vielen Punkten an mein absolutes Herzensbuch erinnert, ohne eine billige Replikation zu sein. 



4,5 von 5 Sternen 


Vielen herzlichen Dank an den LYX Verlag und die Bloggerjury für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

März 22, 2020 No Kommentare
Mit den "Känguru-Chroniken" hat Marc-Uwe Kling sein literarisches Können, sein Ideenreichtum und seinen Humor mit gewiefter Brillianz unter Beweis gestellt. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an "QualityLand". Ich habe eine gut durchdachte, raffinierte, auf hohem Niveau witzige Dystopie erwartet- bekam jedoch an vielen Stellen billige und sexualisierte Gags, die die gute Grundidee der Zukunftsvision leider etwas versaut haben.


Inhalt:

Peter Arbeitsloser lebt in QualityLand. Das Land der Superlative, des allumfassenden technischen Fortschritts. Das Land, in dem Algorithmen dich besser kennen als du selbst, dir deinen Partner aussuchen und dir Dinge schicken, bevor du selbst je auch nur den Wunsch geäußert hast. Das Land, in dem ein Androide (ein sehr menschenähnlicher Roboter) gegen einen Menschen bei der Präsidentschaftswahl antritt. Und das Land, in dem dein Gesellschaftliches Level dein Leben vorbestimmt. Peter Arbeitsloser duldet sein Leben als Maschinenverschrotter- bis er eines Tages eine fragwürdige Lieferung von "TheShop" bekommt - einen rosafarbenen Delfinvibrator- und ein fundamentales Problem darin erkennt.

Meinung:

An sich war das Universum, in dem sich Peter bewegte- also das von Marc-Uwe Kling erdachte Zukunftsszenario- sehr vielversprechend. Vielleicht ist eine Welt, die von Algorithmen, Computern und Maschinen gesteuert wird, nicht die bahnbrechendste literarische Innovation im Bereich der Science-Fiction, dennoch hatte die Idee viel Potential. Auch, dass ein Mensch aus einem untersten Level, ein "Nutzloser" wie es im quality-Wortschatz so schön heißt, versucht, sich gegen das System aufzulehnen und in einer kleinen Sache ein fundamentales Problem erkennt, hätte wirklich gut umgesetzt werden können und sicher einen richtigen Spannungsbogen kreieren können, doch durch den sehr platten Humor hat die Idee an Überzeugungskraft und Seriösität verloren.
Aus den Känguru-Chroniken bin ich Marc-Uwe Klings stellenweise zynischen, grotesken und unterschwellig gesellschafts- und politikkritischen Humor gewöhnt, der nach vielleicht anfänglichen Schwierigkeiten einen wirklich sehr amüsiert. Doch "QualityLand" wimmelt nur so von Witzen unter der Gürtellinie. Selbstbefriedigung hat einen für mich viel zu hohen Anteil angenommen, und ich war wirklich sehr unschlüssig darüber, warum er das Thema auch noch in das Buch schreiben musste. Ein rosafarbener Delfinvibrator als Schlüsselgegenstand hat mir persönlich an sexuellen Anspielungen schon gereicht. Doch manche Schilderungen gehen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, und diese obszönen Bilder überschatten alles, was ich an dem Buch vielleicht doch mochte.



Lobend hervorheben muss man die Welt und die Charaktere, die Marc-Uwe Kling erschaffen hat. Man hatte eine ganze Bandbreite an verschiedenen Personen und Maschinen, die als Team gut interagiert haben und, ähnlich wie in den Känguru-Chroniken, eine Horde von grotesken Wesen waren. Die Vision war in sich schlüssig, wenn ich manche Erfindungen auch sehr verwirrend fand. Der Aufbau des Buches hat mir auch gut gefallen, denn zwischen den Kapiteln befanden sich immer wieder Berichte oder Anzeigen aus QualityLand, die besonders durch die Kommentare unter dem jeweiligen Beitrag einen höheren Unterhaltungsfaktor hatten als so manches Kapitel. Zumal die Berichte oft einen Bezug zu vorherigen Anspielungen aufweisten und somit dem Leser das Gefühl gaben, immer mehr ein Teil von QualityLand zu werden.
Persönlich haben mich die einzelnen Anspielungen an die "Känguru-Chroniken" sehr glücklich gemacht, es gab mir etwas vertraut witziges, wodurch sie als meine Rettungsringe an niveauvollen Witzen in diesem Buch fungierten.

Die unterschwellige Kritik an dem immer allumfassender werdenderen technischen Fortschritt und die Risiken, die jener birgt, ist definitiv deutlich geworden, jedoch wurde ihr meiner Meinung nach durch den hohen Sex-Witz-Faktor die Aussagekraft geraubt. Der gezwungene und teilweise wirklich billige Humor hat das an sich gut durchdachte Buch voller Potential leider etwas lächerlich gemacht. Leider alles andere als high-quality.

Circa 3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐☆☆
Februar 11, 2020 No Kommentare
Immer wieder erreichen mich Nachrichten, in denen ich gefragt werde, wie, wann und wo man am besten mit einem Bullet Journal beginnen sollte. Es fällt mir immer schwer, pauschalisierte Antworten zu geben, da das Bullet Journal eine ganz persönliche Angelegenheit ist. Und genau das macht ja den Reiz eines Bullet Journals aus: das man unbegrenzte Möglichkeiten hat, es keine Regeln gibt, sondern man sich alles so einteilen und gestalten kann, wie man möchte. Dass sich das Buch den persönlichen Wünschen und Ansprüchen anpasst und man immer wieder neue Skills dazulernen kann, um immer wieder neue Themen kreeiren zu können. Dieser Blogpost ist also ein Versuch, all die Frage, die mich immer wieder erreichen, zu beantworten. Ich weiß nicht, ob ich damit alles beantworten kann- doch ich hoffe, dass dieser Blogpost euch bei der groben Orientierung in diesem Thema bieten kann.

Warum lohnt sich ein Bullet Journal? Was hat es überhaupt für Vorteile?
Diese Frage habe ich bereits in der Einleitung grob umrissen. Für mich persönlich ist das tolle am Bullet Journaling, dass meine Möglichkeiten schier grenzenlos sind. Ich kann immer wieder neue Dinge austesten und das Buch so aufbauen, dass es zu meiner momentanen Lage passt. Als Schülerin ist es für mich sehr wichtig, genügend Platz für Hausaufgaben zu haben, sonstige Termine habe ich größtenteils nicht, da ich die meiste Zeit in der Schule verbringe. Wenn ich aber Ferien habe, brauche ich keinen Platz mehr für Hausaufgaben- und all das kann ich beim Layout meines Bullet Journals berücksichtigen. Ich liebe den Freiraum für Kreativität und das Wissen, dass Niemand sonst auf der Welt dieses Journal benutzt. Es ist immer und überall dabei, gefüllt mit Dingen, die ich liebe, weswegen ich immer gerne dort eintrage und mich nicht zwingen muss.

Welche Materialen MUSS man haben?
Im Grunde braucht man für ein Bullet Journal nicht viel. Ein Notizbuch als Grundlage, ein paar Filzstifte vielleicht oder auch einfach nur ein Fineliner- man braucht kein großes Equipment, um tolle Dinge erschaffen zu können. Es kommt natürlich auch ganz darauf an, in welche Richtung man designtechnisch geht. Ich persönlich mag das Bunte und Abwechslungsreiche und benötige dementsprechend viele verschiedene Filz- und Buntstifte. Doch bei anderen liebe ich auch minimalistische Designs, die fast mit einem einzigen schwarzen Stift auskommen und mindestens genau gut aussehen.

Welche Materialen sind deine Favoriten? Was kannst du empfehlen?
Die Stifte sind abhängig von der Papierqualität, da manches Papier zu dünn ist und die Stifte durchdrücken, was alles andere als schön aussieht. Aber hier meine Empfelungen:
Notizbuch:
Das von Leuchtturm 1917 hab ich gerne genutzt, mittlerweile benutze ich aber meines von Dingbats
und mag es sehr viel lieber, lediglich das Papier ist mir zu gelb. Das Design mit dem Wal, den Einband an sich und die Größe liebe ich aber sehr. Das vom LYX Verlag war toll, jedoch hat der Einband aus Pappe sehr gelitten bei mir. Für's nächste Schuljahr nehme ich eines vom EMF Verlag- noch habe ich es nicht ausgetestet, aber es wirkt sehr hochwertig- das Papier ist fest und blitzeblank weiß. Ich werde berichten.

Stifte:
Größte Empfehlung: Der Tombow Fudenosuke! Ob hart oder weich muss man persönlich herausfinden, ich finde den weichen aber fürs Journalen besser. Die Stifte sind ihr Geld unfassbar wert, halten lange, sind einfach super für Überschriften oder andere Verwendungen. Ansonsten schreibe ich mit einem schwarzen Frixon von Pilot oder benutze diverse billige Buntstifte oder die Tombow Dual Brush Pens- die aber sehr teuer und nicht wirklich notwendig sind.


Wie fange ich an? Muss ich irgendetwas beachten?
Eigentlich nicht, da du da machen kannst, was du willst. Ich habe aber immer eine Jahresübersicht mit Spalten für die Monate des Jahres, in denen ich erste Geburtstage eintrage. Dann folgen für jeden Monat Coverpages, ein größerer Kalender für explizitere Termine und die einzelnen Wochen, in denen ich meine Hausaufgaben für die Tage eintrage. Bei den zusätzlichen Seiten kannst du aber Pinterest nach Inspiration suchen.

Welche zusätzlichen Seiten kann ich nehmen?
Puh, also das ist das umfassendste Thema. Ich führe folgend mal einige Seiten auf, die ich immer wieder gerne nutze und die sich bei mir etabliert haben:
- Monthly/Yearly Playlist
- was mir den Monat versüßte
- Serientracker/gelesene Bücher
- Mood Tracker
- Habit Tracker
- Brain Dump
- Orte, die ich besucht habe
- Saving Goals




Wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann schreibt sie gerne in die Kommentare, falls ich irgendwann nochmal einen zweiten Teil planen sollte!

/Werbung durch Markennennung. Keine der oben genannten Firmen koorperiert mit mir- es basiert auf persönlichen Vorlieben und sagt nichts über die Qualität etwaiger anderer Produkte aus!/
Februar 09, 2020 No Kommentare
"Someone Else" hat mir geboten, was ich mir bei "Someone New" so sehr gewünscht und dort so vermisst habe. Authentizität, eine ausgewogene Geschichte und Charaktere mit einem höheren Identifikationsfaktor haben dieses Buch besonders gemacht- wenn ich zunächst auch einige Startschwierigkeiten bei dem Buch hatte.




Das Cover und der Klappentext luden mich dazu ein, der Reihe eine weitere Chance zu geben- und ich bin mehr als froh es getan zu haben. Denn Dinge, die ich bereits in "Someone New" geliebt habe, sind geblieben- Laura Kneidels grandioser Schreibstil zum Beispiel. Sie ist in der Lage, gefühlvoll und authentisch zu schreiben. Es las sich sehr flüssig, beinhaltete detaillierte Beschreibungen, ohne unnötige Informationen zu nennen. Die Geschichte war schlicht, aber dennoch ausgeschmückt und voller Tiefe. Die Wortwahl unterstrich Cassies Art und Gemüt, war also auf die Protagonistin passgenau abgestimmt.

Denn auch Auri und Cassie als Protagonisten konnten mich letztlich überzeugen. Anfangs wurde ich mit den beiden nicht wirklich warm. Cassie und Auri sind sehr gegensätzlich- und genau das war der Konflikt des Buches, so schien es mir. Immer wieder wurde darauf eingegangen, dass ihre Unterschiede der Grund dafür seien, dass sie kein Paar sind. Doch viel entscheidender war doch, dass die beiden Freunde sind- beste Freunde- und die Bewegung in eine romantischere Beziehung viele Schwierigkeiten, Ängste, Sorgen und Unsicherheiten mit sich bringt.
 Anfangs fehlte mir genau dieser Aspekt. Cassie hat sich meiner Meinung nach viel zu sehr auf Kleinigkeiten eingeschossen, in die sie eine potenzielle Verleumdung ihrer Freundschaft hineininterpretierte. Natürlich verstand ich, dass sie ein bisschen verletzt war, wenn Auri vor Footballkollegen Dinge ihrer Freundschaft negierte. Doch viel mehr sah ich den Aspekt, dass sie ihm so wertvoll ist, dass er diese Freundschaft, diese gemeinsamen Dinge, die sie verbinden, nicht für Menschen verpulvert, die kein Verständnis dafür aufbringen. Das sie sein "Geheimnis" bleibt- aber nicht, weil er nicht zu ihr steht, sondern weil er sie schützen möchte. Weil sie ihm wichtig ist. Deswegen war es manchmal für mich etwas anstrengend mitanzusehen, wie sie sich viel zu viele Gedanken gemacht hat und manches etwas dramatisiert hat- doch was mich anfangs an ihr genervt hat, brachte mich am Ende des Buches dazu, sie als Protagonistin in mein Herz zu schließen.

Denn sie war authentisch und echt. Sie hatte trotz aller Zurückhaltung und Verschlossenheit eine Persönlichkeit. Sie teilte genaue Wertvorstellungen und hatte unkonventionellere Hobbies wie LARPs oder Cosplay, die mir bisher immer sehr unbekannt waren, mich aber in dem Buch begeistern konnten. Ihre Persönlichkeit passte perfekt zu ihrem Aussehen, dass zu Auri nicht gegensätzlicher hätte sein können. Sie ist nicht wirklich ein gemischter Charakter, sondern eigentlich aufrichtig und durchweg ein guter Mensch. Was mich sonst oftmals stört aus Gründen mangelnder Originalität, hat mir hier gut gefallen. Denn Cassie war mein Ruhepol in diesem Buch. Das Herz der Geschichte, verletzlich, aber mit einem starken Willen.

Auri fand ich tatsächlich etwas eindimensionaler als Cassie. Trotz der vielen Seiten, die ich von ihm gelesen habe, habe ich immer noch das Gefühl, eine gewisse Distanz zu ihm zu haben. Seine Persönlichkeit ist etwas mysteriöser- doch ich denke, dass sein teilweise sehr inkonsistentes Verhalten die Handlung und seinen Charakter maßgeblich bestimmten. Trotzdem erfüllte er nicht jedes Footballer-Klischee- glücklicherweise, denn sonst hätte ich mich an dieser Stelle breit aufgeregt, da ich normale Footballer nicht mehr sehen kann. Es hat Auri, genau wie Cassie, etwas Besonderes, gut durchdachtes verliehen.




Die Handlung verlief zeitlich realistisch. Das Knistern zwischen den beiden habe ich nicht so stark gespürt wie damals beim LARP oder bei Julians und Micahs Geschichte in "Someone New", doch das verlieh dem Buch auch einen Hauch Seriösität. Die beiden kennen sich schon lange, wissen. woran sie beim Gegenüber sind, und genau das wurde durch diese Vertrautheit zwischen den beiden sehr deutlich. Doch ein bisschen mehr Nervenkitzel oder Knistern zwischen den beiden hätte ich mir schon gewünscht. 

Es wirkte alles sehr fließend. Cassies Ängste und Zweifel sowie Unsicherheiten im Bezug auf ihre enge Freundschaft und ihren Gefühlen zu Auri wurden deutlich, dennoch zerriss es mich als Leser nicht und hat mich nicht die ganze Bandbreite der komplizierten Beziehung fühlen lassen. Einiges war auch sehr vorhersehbar, das Ende war aber süß. Es rundete die Geschichte sehr schön ab, wenn es auch, wie alles in diesem Buch, sehr selbstverständlich und ohne großes Drama ablief- was tendenziell nicht schlecht ist, denn dadurch wurde die Handlung authentischer und realistischer. 

Wen ich an dieser Stelle aber noch lobend hervorheben muss, ist Lucien. Ich kann nicht sagen, wie sehr ich mich auf seine und Alizas Geschichte in "Someone to stay" freue. Denn auch, wenn ich vor diesem Buch Lucien kaum kannte, so hat er in diesem Band mein Herz definitiv erobert. Seine Ausstrahlung, sein Auftreten trotz seiner Vergangenheit und seine Freundschaft zu Cassie fühlten sich so echt an, so bewundernswert, dass ich Lucien einfach nur mögen konnte. Ich verspreche mir von ihm eine Geschichte, die mich mitreißen wird- bewegen, zu Tränen rühren aber gleichzeitig viel Mut spenden kann. Denn er ist stark, aufrichtig und auf seine Art herzlich- der heimliche Star in diesem Buch.

Insgesamt also ein Buch, dass ich New-Adult-Lesern definitiv ans Herz legen kann. Eine süße Geschichte mit freundlichen Protagonisten, ohne großes Drama oder nervenaufreibenden Plottwists- was diesem Buch seinen ganz besonderem Charme verlieh und ihm eine hohe Authentizität verlieh. 

Insgesamt also gute 4 von 5 Sternen⭐⭐⭐⭐
Februar 08, 2020 No Kommentare
Die Lochis, das sind Heiko und Roman Lochmann. Nach großer medialer Aufmerksamkeit, die sich von SocialMedia bald auch auf das Fernsehen ausgeweitet hat, schließen die Zwillinge offiziell das Kapitel als "Die Lochis". Nach der großen Abschiedstour, bei der ich selbst auf dem allerletzten Konzert war, folgt nun die Autobiographie. Sie wird angepriesen als schonungslos ehrlich, pikant und als ein Einblick in bisher unbekannte Kapitel vom Leben der Zwillinge. Und genau das erwartet den Leser auch, jedoch sollte er dabei keine literarische und sprachlich höchstgradig raffinierte Abhandlung erwarten.




Dieses Buch ist wirklich etwas für Fans, für Menschen, die mehr über Heiko und Roman Lochmann erfahren möchten. Ich selbst habe aus diesem Grunde zu dem Buch gegriffen, da ich mich in letzter Zeit mehr mit der Musik der beiden auseinandergesetzt habe. Jedoch habe ich mich weniger mit dem Leben der beiden befasst, sodass ich nun einige Hintergrundgeschichten zu der Musik kenne. Ich muss sagen, dass ich es über das Buch hinweg gelernt habe, die beiden für ihre Karriere in diesem Alter zu bewundern. Die beiden sprechen in ihrem Buch offen über Fehler und Probleme, aber eben auch über Erfolge, Meilensteine und Entwicklungen. Es ist durchaus interessant zu verfolgen, wie die beiden sukzessive auf der Karriereleiter nach oben geklettert sind, dabei aber auch den ein oder anderen Rückschlag erleben musste. Neben den beruflichen Entwicklungen werden aber auch privatere Themen angesprochen- das erste Mal, Alkohol, Rauchen und andere Jugendsünden. Es ist amüsant und schnell zu lesen. Ich bin kein Mensch, der häufig Autobiographien liest, weswegen es für mich schwer einzuordnen ist, wie andere Biographien sind.

Meiner Meinung nach war es sehr addressatenorientiert, was sicherlich angebracht war. Die Fans von "den Lochis" sind größtenteils jünger, und in diesem Fall finde ich das Buch gelungen. Die Sprache ist einfach und schlicht gehalten und sehr umgangssprachlich. Es sorgt für eine hohe Authentizität, gleichzeitig hat es mich aber manchmal gestört, da ich einfach Texte gewöhnt bin, die weniger umgangssprachlich sind. So jedoch spricht es die breite Masse an, es gibt keine Verständnisprobleme. Gut fand ich, dass nicht nur die beiden gesprochen haben. Die Texte haben sich abgewechselt- mal gab es Interviews von Personen aus ihrem Umfeld und wie sie den jeweiligen Abschnitt aus dem Leben von Heiko und Roman beurteilen und wie sie es als außenstehende Betrachter erlebt haben. Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder Unterhaltungen zwischen Roman und Heiko, in denen sie auch über einen Lebensabschnitt oder ein gewisses Thema diskutieren. Den Humor in diesem Abschnitten fand ich manchmal etwas gezwungen, aber die beiden leben besonders von ihrer Art und Weise, etwas zu präsentieren und zu performen, was in einem Buch natürlich wegfällt.
Alles ist mit vielen Bildern untermauert. Gefühlt die Hälfte des Buches besteht aus Bildern, was das ganze auflockert. Man erhält dadurch Einblicke in alte Zeiten, Jugendfotos, oder schwelgt in neueren Erinnerungen, beispielsweise in Form von Fotos aus der aktuellen Tour.



Alles in einem stehe ich dem Buch relativ neutral gegenüber. Es war leicht zu lesen, sicherlich immer mal wieder interessant und spannend, mehr über die beiden zu lesen. Wenn man aber schon länger dabei ist, waren allzuviele Informationen nicht mehr neu für einen, selbst wenn man sich wie ich größtenteils nur mit der Musik der beiden beschäftigt hat. Ich kann die beiden für ihre Erfolge in ihren jungen Jahren nur bewundern und denke, dass das Buch für einen Fan sicher ein Objekt ist, dass man erwerben kann- man muss es aber nicht unbedingt.


Vielen Dank an Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
Januar 25, 2020 No Kommentare
Die Flechter-University-Reihe ist eine Buchreihe, auf die ich schon lange hingefiebert hatte. Dadurch, dass ich Tami Fischer schon lange auf YouTube und Instagram verfolge, war ich sehr gespannt auf ihre Bücher. "Burning Bridges" war ein schöner Auftakt, konnte mich aber nicht vollends fesseln und überzeugen. "Sinking Ships" hingegen schon- ich habe dieses Buch wirklich sehr geliebt und geradezu verschlungen, da es mich so gefesselt hat.




Einerseits waren mir die Charaktere in diesem Teil unfassbar sympatisch. Mitch ist mir bereits in "Burning Bridges" positiv aufgefallen und ich hatte deshalb sehr gespannt auf seinen Teil gewartet- und wurde nicht enttäuscht. Mitchell ist wirklich ein absolut perfekter Goodguy. Er ist herzlich und aufrichtig, geduldig, hat Witz, ist zielstrebig, sieht in meiner Vorstellung wirklich gut aus und ist einfach einen Mensch, den man gerne haben muss. Sehr sympatisch fand ich auch, dass er Marvelfan ist. Es hat ihm Authentizität verliehen und knüpfte an Themen an, die den Leser vielleicht auch bewegen.

Carla ist das perfekte Gegenstück zu ihm. Die Analogie, die beiden seien wie Feuer und Wasser, könnte die beiden und das ganze Buch einfach nicht besser beschreiben. Denn während Mitch Schwimmer und ein insgesamt sehr ausgeglichener, ruhiger Charakter war, ist Carla feurig, temperamentvoll- und hat Angst vor Wasser. Sie hat mich wirklich in ihrer Charakterentwicklung positiv überrascht. Denn wenn sie auch nach außen unnahbar und unfreundlich wirkt, so merkt man während der Geschichte, dass sich hinterer ihrer rauen Schale so viel mehr verbirgt als nur ein weicher Kern.
Ebenso löblich fand ich den zeitlichen Verlauf. Es ging mir nicht zu schnell, sondern die Beziehung zwischen den beiden hat sich gleichmäßig und realistisch entwickelt ohne große Zeitsprünge. Lediglich das Ende ging mir dann etwas zu schnell und war mir etwas zu vorhersehbar. Jedoch kann ich an dieser Stelle ein Auge zudrücken, da es New Adult  und das Ende meistens absehbar ist. Und dass es mir zu schnell ging kann auch daran liegen, dass ich die beiden einfach so sehr ins Herz geschlossen habe, dass ich sie einfach nicht wieder gehen lassen wollte ;)

Des Weiteren konnte mich die Thematik des Buches sehr überzeugen. Tami Fischer schreibt in ihren Büchern über Themen, die nicht so unglaublich spezifisch für New Adult sind. Wenn sich in anderen Büchern dieses Genres immer wieder die gleichen Klischees an Themen finden, so schafft sie es, über etwas anderes zu sprechen und zu schreiben. Das Thema Wasserangst und Angstbewältigung hat mir unglaublich gut gefallen. Es hat mich gefesselt, ich konnte dieses Buch einfach nie aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen musste, wie es weiter geht. Die Gefühle waren authentisch und realistisch geschildert, sodass die Emotionen greifbar und die Charaktere echt wirkten.

Alles in einem ein Buch, dass mich positiv überrascht und sehr begeistert hat. Die Charaktere waren authentisch und haben sich wunderbar ergänzt, das Thema war unkonventioneller und spannend, sodass dieses Buch ein absoluter Pageturner wurde. Große Empfehlung!
Januar 05, 2020 No Kommentare
Karen M. McMagnus' Debütroman "One of us is lying" konnte mich damals absolut überzeugen, wenn ich auch das Ende sehr enttäuschend fand. Dementsprechend hoch lag die Messlatte, die es mit ihrem zweiten Buch "Two can keep a secret" zu übertreffen galt. Und meiner Meinung nach hat sie den fulminanten Auftakt nochmal getoppt, denn das Buch hatte alles, was ich brauche- Spannung und Nervenkitzel bis zur letzten Seite, vielschichtige Charaktere und eine gut durchdachte Geschichte.






Inhalt:


Eigentlich wirkt Echo Ridge wie eine pittoreske Kleinstadt, doch der Schein trügt. Denn seit Jahren verschwinden immer wieder junge Mädchen und werden auf grausame Weise tot aufgefunden. Auch als die Zwillinge Ellery und Ezra in die Stadt kommen, die auf diese tragische Art und Weise ihre Tante vor einiger Zeit verloren haben, machen erneut Drohungen die Runde und versetzten die Stadt ein weiteres mal in Angst und Schrecken....


Meinung:

Das Buch konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Angefangen beim Schreibstil der Autorin, den ich schon in ihrem Debütroman lieben gelernt habe. Ich hing förmlich an ihren Lippen und konnte das Buch zu keiner Zeit aus der Hand legen, da ich einfach immer wissen wollte, wie es weitergeht. Tagelang habe ich mir die Nächte um die Ohren geschlagen, da ich nicht schlafen konnte, ohne zu wissen, was unmittelbar danach geschehen ist. Die wechselnden Perspektiven kreieren mehr Spannung und Authentizität, die Gefühlswelt der verschiedenen Charaktere wurde dadurch lebendiger. Die Sicht auf die Dinge war dadurch immer etwas eingeschränkt, sodass man sich manchmal nach einem Wechsel zur anderen Person sehnte, die in diesem Moment eventuell mehr wusste. Gleichzeitig bekam man so tiefe Einblicke in verschiedene Charaktere und deren Umfeld und konnte sich ein umfassendes Bild machen. Immer wieder suchte man nach einem neuen Puzzleteil, um das Rätsel aufzuklären.
Am Ende wurde ich aber komplett überrascht. In ihrem ersten Buch hat mich das Ende wie gesagt
enttäuscht, da es meiner Meinung nach viel zu naheliegend und unaufregend war. In diesem Fall jedoch konnte mich die Enthüllung am Ende komplett schocken. Im Laufe des Buches wurde ich immer misstrauischer, habe in jedem das Böse gesehen, denn jeder hat sich in irgendeiner Weise verdächtig verhalten. Doch dieses Ende hatte ich überhaupt nicht erwartet- umso überraschter war ich. Die Geschichte war komplett plausibel, vielleicht etwas weit hergeholt, aber in sich schlüssig. 
Manchmal war ich jedoch etwas verwirrt. Es gab sehr viele Personen, die alle in irgendeiner Weise miteinander zusammenhingen. Diese ganzen Figurenkonstellationen haben mich zwischenzeitlich etwas überfordert, da ich nicht ganz folgen konnte und teilweise nicht mehr richtig wusste, wer jetzt nochmal genau wer war. Aber genau das war gleichzeitig der Reiz des Buches- das Gefühl, in jedem das Böse zu sehen, jeder könnte der Verdächtige sein, jeder hat ein Motiv. Umso schneller wollte ich lesen, um hinter das Geheimnis zu kommen.
Die Protagonisten Ellery und Malcolm, aus deren Sicht das Buch abwechselnd erzählt wird, waren mir unglaublich sympathisch und ich konnte mich mit ihnen identifizieren. Auch Ellerys Zwillingsbruder Ezra und ihre gemeinsame Freundin Mia hatten Charakter und Humor, behielten einen kühlen Kopf und waren mir sehr sympathisch. Insgesamt fand ich die Charaktere im Buch gut durchdacht, sie waren anschaulich beschrieben und dadurch sehr lebendig.

Insgesamt konnte mich das Buch vollkommen überzeugen. Die Story war gut durchdacht, die Charaktere facettenreich und fein ausgearbeitet. Stellenweise waren es mir zu viele Figurenkonstellationen, trotz allem hat mich das Buch bis zur letzten Seite gefesselt und in seinen Bann gezogen.


Oktober 26, 2019 No Kommentare
So ganz weiß ich ehrlich gesagt noch nicht, was ich von dem Buch denken soll. In das Cover habe ich mich umgehend verliebt, und auch der Klappentext klang wahnsinnig vielversprechend. Als mich dann das Buch in der wohl süßesten Verpackung, die ich jemals von einem Verlag bekommen habe, erreichte, war ich mir sicher, dass der Inhalt des Buches mein Herz ebenso schnell erobern würde. Doch leider hat das Buch mich nicht so sehr gebannt und umgehauen, wie ich erhofft und erwartet hatte.



Inhalt:

Charlotte hatte bisher einfach nie Glück mit Männern, Beständigkeit ist in allen Lebenslagen nicht wirklich ihr Ding. Sie wechselt andauernd den Beruf und auch in der Liebe ist sie noch immer nicht angekommen, hat einen Hang zu Männern, die ihr nicht gut tun oder die schlicht und ergreifend sehr schräge Eigenarten haben. Doch eines nachts trifft sie Adam, und auch die Begegnung mit ihm ist so schräg, wie Charlotte es gewöhnt ist. Die beiden verbringen eine unvergessliche Nacht miteinander und Charlotte ist sich sicher, dass Adam auch diese besondere Verbindung gespürt haben muss. Doch am nächsten Morgen verhält er sich abweisend und für Charlotte bricht eine Welt zusammen. Sie kann ihn nicht vergessen- und bei weiteren Nachforschungen stößt sie auf Adams Geheimnis, das ihr Leben komplett verändert.

Meinung:

Das Cover und der Klappentext ließen mein Herz von Anfang an höher schlagen. Ich war gebannt herauszufinden, wie die beiden sich kennengelernt haben und welches Geheimnis Adam für sich bewahrt. Das Buch war als "unvorhersehbar" angepriesen, doch ich muss gestehen, dass mich bereits nach knapp ein paar Duzend Seiten der erste Verdacht beschlich, welches Geheimnis er wohl vor der Öffentlichkeit verbirgt- und letztlich hat sich genau diese Vorahnung bestätigt. Die Andeutungen waren mehr oder minder subtil, doch irgendwie wurde ich dann nicht mehr so vom Hocker gerissen, als Charlotte so langsam dahinterkam. Die Spurensuche wurde zu einem einseitigen Unterfangen und machte die Geschichte für mich daher weniger lebendig und aufregend.
 Generell hatte ich zu den Charakteren nicht so eine enge Bindung, wie ich es sonst gewohnt bin. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich mich mit ihnen nicht wirklich identifizieren konnte. Die Beziehung von Charlotte und Adam ist von Spontanität sowie Wankelmut und Ziellosigkeit geprägt. Zwar versteht man im Laufe der Geschichte, warum Adam so handelt, wie er handelt, trotzdem wirkten die Beiden und ihre Erlebnisse dadurch auf mich flatterhaft und unüberlegt.
  Charlotte verändert sich im Laufe des Buches- doch trotzdem wurde ich nie richtig warm mit ihr. Sie handelt sehr impulsiv, wirkte auf mich nicht so, als hätte sie sonderlich viel Verstand.. Sie wusste zwischenzeitlich nicht so Recht, was sie will und irrte ziellos herum, trotzdem beharrt sie darauf, nicht in einer Sinnkrise zu sein und genau zu wissen, was sie wolle. Das hat einige Verwirrungen bei mir ausgelöst, und dieses Gefühl begleitete mich während des ganzen Lesens.




 Einige ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, einige ihrer Gefühle wirkten nicht echt und unangebracht. Auch Adam war sehr wankelmütig und spontan, hat einfach gehandelt, ohne groß Nachzudenken. Ich verstehe ja, warum, trotzdem wirkte das komplette Buch dadurch unruhig. Und ich glaube das war es, was mich am meisten gestört hat. Mir fehlte zwischenzeitlich der rote Faden, die Zeitsprünge waren, gerade zum Ende hin, teilweise riesig und ohne Kontinuität, alles wurde schnell erzählt, worunter der Schreibstil sehr gelitten hat. Die ganze Szenerie flog nur so an mir vorbei, keine Handlung wurde mehr richtig ausgeführt, sondern nur noch so angerissen. Ich empfand das als wahnsinnig unruhig und bizarr, sodass ich die Emotionen nicht mehr richtig gespürt habe, mich nicht mehr richtig in der Welt verlieren konnte und mehr oder minder nüchtern den Text aufgenommen habe, da es einfach zu schnell und nicht nachvollziehbar war.


Das Buch ist an sich aber sehr berührend. Die Geschichte hat eine komplett unerwartete Wendung genommen, ist wusste wirklich überhaupt nicht, was mich erwartet, als ich die erste Seite begonnen hatte. Eine kleine Andeutung auf dem Klappentext hatte ich schön gefunden, jedoch hätte das wahrscheinlich den Effekt gemindert. Trotz allem prägt Adams Geheimnis das Buch nachhaltig und stellt auch Charlottes Gefühlswelt auf den Kopf. Den Schreibstil am Anfang des Buches fand ich toll- humorvoll, flüssig, die Emotionen waren noch greifbar. Helen, Charlottes beste Freundin, und sie waren Freundinnen und genau das kam auch so herüber. Doch im Laufe des Buches lässt der Schreibstil etwas nach und auch Charlotte und Helen entfernten sich meiner Meinung nach emotional. Es wurde nicht wirklich genannt im Buch, doch ich hatte das Gefühl, dass ihre Freundschaft irgendwann nur noch gezwungen und angespannt war. Helen war von ihrer Art ganz ähnlich wie Adam und Charlotte, wodurch mir die Abwechslung und der charakterliche Facettenreichtum gefehlt hat. Ich habe mich nach einer Bandbreite verschiedener Charaktereinstellungen gesehnt, letztlich waren aber alle ähnlich spontan, verrückt, flatterhaft und wankelmütig.
Seth hingegen konnte mich sehr überzeugen. Er hatte Herz, war sympathisch und einfach absolut liebenswert. Auch Charlottes Bruder Charles, aka Chucky, konnte mich überzeugen. Sein Humor hat das Buch stellenweise richtig aufgelockert und er war etwas konservativer und gefestigter, wenn er auch verrückt und frei.
Das Ende mochte ich dann doch wieder. Ich hatte es anfangs nicht erwartet, war aber froh, dass es so gekommen ist. Die Autorin hat einige wichtige Gedanken und Ansätze in dieses Buch fließen lassen und einen stellenweise zum Nachdenken gebracht. Die Message, die hinter dem Buch steckt, ist meiner Meinung nach wichtig und richtig und ich hatte das  Gefühl, das Renée Carlino viel zu erzählen hatte, was auch den Reiz des Buches ausmacht.



Trotz allem bin ich mit der Geschichte nicht richtig warm geworden. Alles ging mir zu schnell, war zu bizarr und spontan. Die Message ist wichtig und der Plottwist unerwartet, doch waren die Gefühle stellenweise etwas eindimensional und ich konnte mich mit den Charakteren nicht genügend identifizieren, um eine enge Bindung zu ihnen aufzubauen.


Bewertung:

3 von 5 Sternen
⭐⭐⭐

Vielen herzlichen Dank an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!❤️

Oktober 06, 2019 No Kommentare

》Der Herbst ist der Beweis dafür, dass Veränderungen wunderschön sind《



Alles neu macht der Mai, sagt man im Volksmund. Doch was lehrt uns eigentlich der Herbst? So mancher sieht das Negative im Herbst. Die Blüten verblühen, die Blätter vergilben und sterben langsam ab, um sich dann einsam auf dem Boden zu versammeln, während sie kahle Bäume zurücklassen.

 Doch negative Gedanken haben keinen Platz im Herbst, eigentlich zu keiner Jahreszeit.

Oftmals vergessen wir, die Schönheit in Dingen zu sehen. Wenn unsere Gefühlswelt eh schon grau ist, so sehen wir auch alles andere um uns herum negativ, grau und farblos.
Generell sehen wir nur das, was wir sehen wollen.

Sind wir euphorisch, haben wir gute Laune, sind wir verliebt oder schwimmen wir auf einer Erfolgswelle, so sieht alles um uns herum rosig und wunderschön aus. Die braunen Blätter der Bäume wirken strahlend gold, die Sonne wärmt unser eh schon vor Glück errötetes Gesicht und das Laub unter unseren Füßen raschelt nicht, nein, es applaudiert uns, weil wir so großartig sind.

Doch wenn wir traurig sind, scheint uns das Laub höhnisch auszulachen, die Blätter wirken schlaff und braun statt golden und selbst die Sonne lässt uns nicht in Ruhe, wollen wir uns doch eigentlich lieber in unserer behaglichen Höhle verschanzen und nie wieder herauskriechen.

Letztlich sollten wir uns zu keiner Zeit herunterziehen lassen. Viel öfters sollten wir uns daran erinnern, dass die Welt schön ist. Das die Menschen um uns herum  ein Wunder sind, das unser  Leben  ein Wunder ist. Jeden Tag sollten wir aufwachen und dankbar sein.  Dankbar dafür, dass wir   aufgewacht sind. Dankbar, dass wir mit Menschen interagieren werden, denen wir am Herzen liegen. Die uns zum Lachen bringen können, obwohl in uns alles weint oder einfach demotiviert ist. Dankbar, dass die Herbstsonne uns neckt und in die Natur hinauslockt.
Selbst wenn wir Lesen können wir dankbar sein. Dankbar darüber, dass jemand seine Gedanken und Worte in dieses Schriftstück hat fließen lassen, dass jemand Erfahrungen mit uns teilt und wir die Zeit haben, all das aufnehmen zu können.

Ich habe jedoch das Gefühl, dass wir alle diese Dankbarkeit aus dem Blick verlieren. Oftmals sind wir negativ und unzufrieden- mit uns, mit dem, was wir tun und dem, was wir haben. Oder was wir eben nicht haben, aber andere haben.

Doch ich kann euch nur sagen: es wäre langweilig, wenn wir alle gleich wären. Es klingt so verdammt abgedroschen, doch letztlich ist es gut so, wie wir sind. Ich habe es mittlerweile satt, mich mit anderen zu vergleichen. Es macht uns in jedem Fall unzufrieden, denn wenn man sich sagt "Na, das kann ich aber besser" fühlt man sich arrogant und auch wieder schlecht.

Deswegen: fokussier dich auf deinen eigenen Weg. Sei dankbar über das, was du hast. Und nutze vielleicht den Herbst, um genau das dir immer wieder vor Augen zu führen.

Eine wunderbare Sache ist in diesem Rahmen ein Gratitude Log für das Bullet Journal. Ich gebe zu, dass ich es selbst bisher nicht angelegt habe, aber ich würde es für den Oktober unbedingt mal anfangen. Jeden Tag setzt du dich hin und schreibst etwas auf, das dich glücklich gemacht hat oder wofür du dankbar bist. Und sind die Sachen noch so klein- jeden Tag gibt es etwas, für das du dankbar sein kannst. Und sei es nur, dass du diesen Tag erleben durftest.

Eure Ilka

September 23, 2019 No Kommentare

Auf "Cherish Love" von Nalini Singh hatte ich mich wirklich sehr gefreut. Das Cover sprang mir direkt ins Auge und auch der Klappentext konnte mein Interesse wecken. Desweiteren hat mich der LYX-Verlag bisher nie enttäuscht, die Bücher konnten mich bisher durchweg begeistern und fesseln. Doch ich muss gestehen: "Cherish Love" wurde den hohen Erwartungen nicht gerecht.






Klappentext:

Sailor Bishop hat nur ein Ziel: ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Diesem Traum hat er sein Leben verschrieben, und er investiert seine ganze Energie und Zeit, um ihn wahr werden zu lassen. Ablenkung kann er daher absolut nicht gebrauchen- auch nicht in Form seiner neuen Auftraggeberin. Doch die schöne Ísa Rain macht Sailor unmissverständlich klar, dass sie mehr von ihm will als nur einen unvergesslichen Kuss. Viel zu lange hat sie ausschließlich das getan, was andere von ihr erwarten. Sailor muss sich entscheiden: zwischen der Frau, die sein Herz berührt wie keine andere zuvor und seinem großen Traum!

Meinung:

Das Buch konnte mich einfach insgesamt überhaupt nicht überzeugen. Was mich wohl am meisten gestört hat, waren all die expliziten Sexszenen, die den größten Teil des Buches ausmachen, denn die Handlung des Buches spielte sich überwiegend im Bett ab. Obwohl, vielleicht ist das nicht der richtige Ausdruck, denn die beiden waren.... sehr kreativ dabei, auch in allen anderen Situationen solche expliziten Szenen durchzuführen oder anzudeuten. Und sei es nur in Form von, ich zitiere, "Verbalerotik". Vielleicht liegt dort das Problem bei mir, da ich derartige Szenen größtenteils überspringe beziehungsweise überfliege, um zumindest die wörtliche Rede zwischen den Protagonisten zu lesen. Doch in diesem Buch war es technisch einfach nicht möglich, jene Szenen zu überspringen, da ich gefühlt nur wenige Seiten gelesen habe, in denen es nicht in irgendeiner Weise um die erotische Anziehung zwischen den beiden ging.

Dadurch, dass sich die Interaktion zwischen den beiden größtenteils in der Horizontalen abspielte, hatte ich insgesamt das Gefühl, dass die Beziehung der beiden an sich oberflächlich war. Getrieben waren die beiden stets von ihrem gegenseitigen Verlangen. Die ganze Handlung überschlug sich, alles ging mir viel zu schnell. Erst kannten die beiden sich überhaupt nicht richtig, haben im Grunde kein richtiges  Gespräch geführt (und ich meine dabei wahre verbale Kommunikation zum Kennenlernen, keine "Verbalerotik") und sprachen dann schon plötzlich davon, sich halsüberkopf ineinander verliebt zu haben.

 Mir fehlte einfach der Teil an Liebesgeschichten, den ich am liebsten lese. Wie zwei Menschen, die im Grunde komplett unterschiedliche Leben führen, die oftmals nicht einmal miteinander kompatibel sind, sich langsam kennenlernen. Sich Dinge anvertrauen, sich zunächst anfreunden, doch schon dieses "gewisse etwas" merken. Doch sie bauen zunächst eine enge Bindung zueinander auf, die nicht (nur) von körperlichen Begehren geprägt ist. Und genau das fehlte mir bei "Cherish Love". Dadurch, dass Isa, unsere Protagonistin, Sailor, ihrem "sexy Gärtner" und ebenfalls Protagonist, hormongesteuert um den Hals fiel, ohne vorher auch nur ein einziges Wort mit ihm gewechselt zu haben, baute die ganze Handlung von Anfang an auf einer anderen Basis auf.



Sowohl mit Isa als auch mit Sailor bin ich nicht richtig warm geworden. Ich konnte mich nicht wirklich mit ihnen identifizieren und beide hatten Charakterzüge, die mich in irgendeiner Weise gestört haben.  Ich muss Isa loben, dass sie die "gute Seele" ihrer Familie ist. Während ihre Mutter Jacquline sehr auf ihre Arbeit fixiert war und Familie und Kinder eher vernachlässigt hat, hält Isa die Familie mit aller Kraft zusammen, wobei sie öfters auch Kompromisse eingehen und zurückstecken muss, um ihre Lieben glücklich zu wissen. 
Auch Sailor hat das Herz prinzipiell am rechten Fleck, gerade die Szenen am Ende, in denen er mit seiner Familie zusammen auftritt, konnten sein Bild bei mir etwas zurechtrücken. Nichtsdestoweniger hatte ich aber mit beiden meine Probleme, da sie sich manchmal wirklich so verhalten haben, dass ich vor Fremdscham am liebsten im Boden versunken wäre. 


Isa erwähnte zum Beispiel gerne ihre "innere Teufelin", die sie zu "verwegenen Dingen" praktisch nötigte. Diese inneren Monologe mit ihrer "Teufelin" fand ich immer ziemlich zum fremdschämen, da sie sie, natürlich, zu nur noch verwegeneren Dingen gedrängt hat. Vielleicht bin ich verklemmt oder spießig, aber die Konversationen zwischen Sailor und Isa fand ich teilweise wirklich schlimm. Wenn sie ihn auffordert, ihr "Toyboy" zu sein, dann fand ich das wirklich etwas unangebracht und eigenartig... 

Ich hatte inständig gehofft, dass das Buch irgendwann besser wird. Dass nach dem anfänglichen Begehren vielleicht irgendwann die übersprungene Kennenlernphase folgt. Aber irgendwie haben die beiden das komplett ausgelassen- vielleicht ein Zeichen wahrer Liebe, wer weiß. Zwar kamen am Ende "Seelenstriptease" der beiden, doch ihre Enthüllungen haben mich nicht so ergriffen oder schockiert, wie ich es von anderen New Adult Romanen aus dem LYX-Verlag gewöhnt bin.
Mit dem Schreibstil bin ich leider auch nicht warm geworden. Gegen die Perspektive aus der dritten Person habe ich per se nichts- aber in diesem Fall fand ich es nicht aussagekräftig genug, es war nicht wirklich lebhaft geschildert, sodass auch aus diesem Grund die Geschichte irgendwie eindimensional blieb.

~

Ich will aber nicht alles schlechtreden, denn das Buch hat durchaus gelungene Aspekte. Die Geschichte von Isas Schwester Catie, die in jungen Jahren schon viel wegstecken musste, hat dem Buch zumindest ein wenig Tiefe verliehen, da es einen schon berührt hat, was das Mädchen alles durchleben musste. Auch das Ende des Buches fand ich an sich gelungen- da kam zumindest mal ein bisschen Romantik zum Zuge, die ich im vorigen Teil vermisst habe. Auch die Exkurse zur Lebensgeschichte von Nayna, die beste Freundin von Isa, die im nächsten Teil im Vordergrund steht, habe ich interessiert verfolgt (Nayna hat sich für eine arrangierte Ehe bereiterklärt und verliebt sich nun, gegen ihren Willen, doch in den Auserwählten ihrer Eltern). Ebenfalls lobenswert fand ich das Setting, denn Neuseeland ist in New Adult Romanen tatsächlich ein eher unkonventioneller Handlungsort, es war eine erfrischende Abwechslung.

Ich hätte definitiv noch mehr zu diesem Buch zu sagen, doch ich will es nicht noch weiter in die Länge ziehen. Der Roman konnte mich leider nicht überzeugen da er sich mehr auf die Libido seiner Zielgruppe verlässt, als auf irgendetwas anderes. Und auf Grundlage des Klappentextes hatte ich damit wirklich nicht gerechnet. Für Erotikliebhaber sicherlich eine gute Wahl, für mich persönlich aber leider nichts.

Trotz allem: vielen herzlichen Dank an den LYX Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!


Eure Ilka

September 21, 2019 1 Kommentare
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Ich bin Ilka - kreatives Fangirl, Bücherwurm, Filmmusikliebhaberin, Vanlife-Enthusiastin, Hobby-Fotografin und Bingewatcherin. Ein Mädchen mit der Liebe zu Wörtern, Büchern, Stiften und der Kreativität, die in uns allen steckt.
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